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Spielbericht SV Stadelhofen - FV Donaueschingen 4:2 (2:1)
Zwei komplett verschiedene Halbzeiten
Zwei komplett verschiedene Halbzeiten bekamen die Zuschauer im Mührigwaldsportpark in Stadelhofen zu sehen. Während die Gäste die erste Hälfte hauptsächlich verschliefen, und vor allem ganz zu Anfang noch nicht auf dem Platz schienen, war in der zweiten ein komplett anderes Team auf dem Platz. Bereits nach 2 Minuten die Führung für den SVS. Ein kurz getretener Eckball, wurde vom überragenden Sascha Reiss in die Mitte geflankt, wo Volker Springmann mutterseelenallein den Ball nur einnicken musste. Zehn Minuten später war erneut Reiss zur Stelle, und konnte gerade noch am erfolgreichen Torabschluss gehindert werden. Nur eine Minute später fiel der etwas überraschende Ausgleich. Eine Flanke von Kratt, kam über einen Stadelhofener Spieler zu Nico Benz, der aus der Drehung den Ausgleich markierte. In der Folge blieben die Gastgeber aber weiter am Drücker. Über ihre bärenstarke Achse Reiss, Vollmer, Kientz wurden immer wieder gefährliche Aktionen eingeleitet. Die Spieler des FVD standen nun zwar etwas besser, konnten jedoch nicht alles abräumen. Nach rund 20 Minuten rettete Holder im Herauslaufen vor einem einschussbereiten Stürmer. Nach einer knappen halben Stunde das 2:1. Über die rechte Seite, kam der Ball in die Mitte, wo Sascha Reiss völlig frei, den Ball ins Eck schieben konnte. Allerdings war das Tor wohl irregulär, da der Ball bei der Hereingabe die Torlinie, auch nach Aussage mehrer einheimischer Zuschauer die Torlinie schon überschritten hatte.
In der zweiten Hälfte war ein völlig anderes Spiel zu sehen. Die Gäste kamen wie verwandelt aus den Kabinen. Bereits nach drei Minuten hätte der eingewechselte Holik den erneuten Ausgleich machen müssen. Jedoch wurde sein Abschluss nach tollem Solo auf der Torlinie abgewehrt. Kurz darauf die kurioseste Szene des Spiels. Ein Abpraller eines SVS Spielers fiel in den Lauf von Matthias Weinmann. Dieser lief allein auf das leere Tor zu, und wurde kurz vor dem Tor noch regelwidrig gestört. Die Pfeife von Andreas Kallenberger blieb unverständlicherweise stumm. In der 59 Min. erzielten die Stadelhofener nach einem sehenswerten Angriff durch Pascal Kientz, der eine genaue Hereingabe von Vollmer direkt ins kurze Ecke knallte, das 3:1. Danach wurde ein vermeintliches Abseitstor der Gastgeber abgepfiffen. Wer nun glaubte, dass das Spiel entschieden sei, irrte. Die Donaueschinger gaben Gas, und schnürten die Stadelhofener zeitweise in ihre Hälfte ein. In der 70 Min. scheiterte zunächst Holik am gut reagierenden Bruder im Tor des SVS, doch den Abpraller schoss der sich nun häufig in den Angriff einbringende Weerakkody zum erneuten Anschlusstreffer ein. Es entwickelte sich nun fast ein Powerplay auf das Tor der Gastgeber. Nur kurz nach dem 2:3 hatte Weinmann den Ausgleich auf dem Fuss, doch blieb Bruder erneut Sieger. Genauso als Alex Wipf mit einem tollen Schuss am Torhüter des SVS scheiterte. In den letzten Minuten probierten die Gäste nochmals alles, liefen jedoch noch in einen Konter der das 4:2 bringen sollte. Reiss spielte den Ball auf den mitgelaufenen Weschle, der den Ball nur noch einschieben musste.
Eine unglückliche Niederlage für den FVD, der aufgrund der sehr guten zweiten Hälfte, mindestens ein Remis verdient gehabt hätte.
Nach dem Spiel sprach SVS-Trainer Benz von einem glücklichen Sieg, beklagte jedoch die personelle Situation, sowie das seiner Ansicht nach zu Unrecht abgepfiffene Abseitstor. Gästetrainer Trainer Scheu, haderte mit der verschlafenen Anfangsphase, bescheinigte seiner Elf aber eine sehr gute Leistung in der zweiten Hälfte.
SVS: Bruder, Recher, Schaeffler, Springmann (87 Wörner), Vollmer (85 Weschle). Wendling Thomas (75 Siefert), Wendling Stefan, Reiss, Kientz, Bär, Kopf
FVD: Holder, Kratt, Papa, Weerakkody, Werhan, Benz, Wipf, Geiger, Paterno (77 Falkowski), Notarpietro (46 Holik), Weinmann
Tore: 1:0 2 Min. Volker Springmann
1:1 13 Min. Nico Benz
2:1 28 Min, Sascha Reiss
3:1 59 Min. Pascal Kientz
3:2 70 Min. Ranil Weerakkody
4:2 90 Min. Martin Weschle
Schiedsrichter: Andreas Kallenberger aus Sasbach
Zuschauer: 200
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